{"id":13,"date":"2013-10-10T09:17:10","date_gmt":"2013-10-10T07:17:10","guid":{"rendered":"http:\/\/schuetzenverein-hemsen.de\/wordpress\/?page_id=13"},"modified":"2013-11-08T16:18:53","modified_gmt":"2013-11-08T14:18:53","slug":"kompanie-4-borken","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/schuetzenverein-hemsen.de\/?page_id=13","title":{"rendered":"Kompanie 4 &#8211; Borken"},"content":{"rendered":"<p>Die 4. Kompanie des Sch\u00fctzenvereins Hemsen e. V. umfasst das Dorf Borken.<\/p>\n<p><strong>Borken: Fr\u00fche Geschichte<\/strong><br \/>\n(Text: Berthold Kr\u00fc\u00dfel im Jahr 2012)<\/p>\n<p>Borken z\u00e4hlt zusammen mit Fullen, Versen, Hesepe, D\u00f6rgen und Geeste zu den \u00e4ltesten D\u00f6rfern im Raum Meppen. Diese Orte geh\u00f6rten zur Missionszelle Meppen, die Kaiser Ludwig der Fromme im Jahr 834 mit allen H\u00f6fen, Menschen, Geb\u00e4uden und L\u00e4ndereien dem Kloster Corvey schenkte. Borken wird namentlich im Jahr 861 unter &#8222;burgiun&#8220; in einer Hebeliste des Klosters Corvey erw\u00e4hnt. In anderen Dokumenten finden sich die Namen &#8222;borthrun&#8220; und &#8222;borcnun&#8220; f\u00fcr das heutige Borken. Die Ortsbezeichnung l\u00e4sst darauf schlie\u00dfen, dass dort Birken wuchsen oder die Menschen in einem Birkenhain lebten.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/schuetzenverein-hemsen.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/Kompanie4-Borken_Glockenturm_500px.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-221\" alt=\"Kompanie4-Borken_Glockenturm_500px\" src=\"http:\/\/schuetzenverein-hemsen.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/Kompanie4-Borken_Glockenturm_500px.jpg\" width=\"500\" height=\"322\" srcset=\"http:\/\/schuetzenverein-hemsen.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/Kompanie4-Borken_Glockenturm_500px.jpg 500w, http:\/\/schuetzenverein-hemsen.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/Kompanie4-Borken_Glockenturm_500px-300x193.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><\/p>\n<p>In Wirklichkeit d\u00fcrfte der Ort wesentlich \u00e4lter sein. Unsere germanischen oder s\u00e4chsischen Vorfahren konnten jedoch keine schriftlichen Zeugnisse hinterlassen, so dass erst mit der Missionierung Ende des achten Jahrhunderts die systematische Geschichtsschreibung im norddeutschen Raum anfing.<\/p>\n<p>Im elften Jahrhundert geh\u00f6rten die L\u00e4ndereien in Borken zu einem der beiden Meppener Haupth\u00f6fe. Die im Ort wirtschaftenden Bauern mussten an den Haupthof einen Pachtzins zahlen. Im Laufe der Jahrhunderte wechselten die Herren, die Bauern entrichteten jedoch bis ins 19. Jahrhundert an bestimmten Stichtagen ihren Zehnten, eine Abgabe an Vieh oder landwirtschaftlichen Produkten, die sich meist nach der Gr\u00f6\u00dfe der bewirtschafteten Fl\u00e4che richtete. Die Bauern befanden sich also in einer Abh\u00e4ngigkeit, entweder vom Kloster Corvey, von der Kirche in Meppen, vom Dom in M\u00fcnster zum Beispiel oder von weltlichen Herren, wie der Regentin Jutta von Ravensburg im 13. Jahrhundert bis hin zum Herzog von Arenberg im 19. Jahrhundert. Sie waren pers\u00f6nlich und wirtschaftlich abh\u00e4ngig und erreichten erst ihre Selbst\u00e4ndigkeit und Freiheit nach der Bauernbefreiung und den ersten demokratischen Ans\u00e4tzen in der nachnapoleonischen Zeit.<\/p>\n<p>In Borken wird von den \u00c4lteren berichtet, dass an einer der Laken (einem der Dorfteiche) unterhalb des Borker Berges eine Burg gestanden habe, die die Likedeeler um 1400 angegriffen und deren Land sie gleichm\u00e4\u00dfig an die sieben Bauern verteilt haben sollen. Die Likedeeler waren die damaligen Seer\u00e4uber der Nord- und Ostsee, deren Hauptmann Klaus St\u00f6rtebecker auch heute noch aus Literatur und Film bekannt ist. Der Name Likedeeler bedeutet &#8222;Gleichteiler&#8220; und diese Piraten waren um die besagte Zeit tats\u00e4chlich im M\u00fcndungsgebiet der Ems anzutreffen, wo sie sich der Verfolgung durch die Deutsche Hanse zu entziehen versuchten und Unterschlupf bei ostfriesischen H\u00e4uptlingen und Landesherren suchten. Zwar hat es an der Stelle am Borker Berg in der Tat im 16. Jahrhundert einen Herrensitz gegeben, von dem auch Reste gefunden wurden, aber von einem Eingreifen der Likedeeler in Borken gibt es keine nachweisbaren geschichtlichen Zeugnisse. Diese Geschichte geh\u00f6rt also wohl eher ins Reich der Legenden.<\/p>\n<p>Im Jahr 1545 werden in Borken sieben Bauern namentlich genannt, von denen der Name Vieler noch heute auf derselben Hofstelle ans\u00e4ssig ist. Von den gleichzeitig aufgef\u00fchrten Namen Baalmann und L\u00fcbbers (allerdings wie auch Vieler in anderer Schreibweise) leben noch Nachkommen auf dem Hof. Der im selben Dokument genannte Name Wolters existiert auf der Hofstelle (heute Benner) nicht mehr.<\/p>\n<p>In der Regel geh\u00f6rte \u00fcber Jahrhunderte zum Bauernhof ein Heuerhaus, in dem eine Landarbeiterfamilie wohnte, die dem Bauern zur Erntearbeit verpflichtet war. Als Gegenleistung durfte diese Familie billig wohnen und ein kleines St\u00fcck Ackerland f\u00fcr den Eigenbedarf bearbeiten. Das letzte Heuerhaus und die letzten Heuerleute im Dorf geh\u00f6rten noch in der ersten H\u00e4lfte des 20. Jahrhunderts zum Bauern Baalmann, heute Naber. Die Elektrisierung in Borken im Jahr 1928 und in der Folgezeit die Mechanisierung und Spezialisierung in der Landwirtschaft machten Mitte des 20. Jahrhunderts fremde Hilfe auf dem Hof \u00fcberfl\u00fcssig. Zudem fanden die Menschen nach dem Zweiten Weltkrieg Arbeit in der Industrie und im Dienstleistungsbereich mit guter Bezahlung, die eine Abh\u00e4ngigkeit von einem Bauern aufhob.<\/p>\n<p>Borken war fast ein Jahrtausend eine Bauernschaft mit einer festen Wirtschaftsordnung und Bewohnern, die ebenfalls ihren bestimmten Platz und Rang hatten. Die Sprache war selbstverst\u00e4ndlich plattdeutsch. \u00dcberkommene Lebensweisen und der Einfluss der Kirche bestimmten den Lebensrhythmus und die gesellschaftliche Grundeinstellung. Autorit\u00e4re und konventionelle Strukturen schienen gottgegeben und wurden nicht hinterfragt. Wirtschaftliche Besserungen brachte eine erste Industrialisierung mit dem Bau der Bahnlinie im Jahr 1856, die Einrichtung des Kruppschen Schie\u00dfplatzes 1876 und der Bau des Dortmund-Ems-Kanals, der 1899 fertig gestellt wurde. Nachgeborene S\u00f6hne und Landarbeiter fanden hier erstmals eine eigene M\u00f6glichkeit, sich eine Existenz im Dorf aufzubauen.<\/p>\n<p><strong>Borken im 20. Jahrhundert<\/strong><\/p>\n<p>Ein rasanter Wandel setzte Mitte des 20. Jahrhunderts ein und ver\u00e4nderte das Leben v\u00f6llig. Der verlorene Zweite Weltkrieg und die Demokratisierung durch die alliierten Siegerm\u00e4chte brachten mit der Gr\u00fcndung der Bundesrepublik im Jahr 1949 und der freien und sozialen Marktwirtschaft unter Ludwig Erhard eine neue Gesellschaft hervor. Diese Umw\u00e4lzung wurde beschleunigt durch die Medien und insbesondere das Fernsehen. Eine erste Auswirkung war der R\u00fcckgang des Plattdeutschen zugunsten der hochdeutschen<br \/>\nSprache im Alltag.<\/p>\n<p>Wirtschaftlich ging es wie in der ganzen Bundesrepublik auch in Borken steil bergauf: Das Dorf erhielt 1928 den Anschluss an das Stromnetz. 1953 wurde die erste Stra\u00dfe im Ort gebaut und 1960 wurde der bisherige Sandweg von Borken nach Hemsen als Stra\u00dfe ausgebaut. Ebenfalls im Jahr 1960 renovierten Borkener B\u00fcrger in Eigenregie das Ehrenmal und gaben ihm die heutige Form.<\/p>\n<p>Eine wesentliche Voraussetzung f\u00fcr eine rationelle Bewirtschaftung der landwirtschaftlichen Fl\u00e4chen wurde in den Jahren 1963 bis 1971 mit der Flurbereinigung geschaffen. Die zahlreichen und teils weit auseinander liegenden Parzellen wurden zu gr\u00f6\u00dferen Einheiten zusammengelegt, die den Einsatz gro\u00dfer Landmaschinen erm\u00f6glichten. Neue befestigte Wege und neue Stra\u00dfen bewirkten ein schnelles Erreichen. In einer fr\u00fchen Phase der Flurbereinigung wurde in Borken durch Landverkauf und Landumwidmung das Bebauungsgebiet &#8222;Osteresch&#8220; ausgeschrieben.<\/p>\n<p>Im August 1964 wurde f\u00fcr das Dorf die \u00f6ffentliche M\u00fcllabfuhr beschlossen. Der bisherige Schuttabladeplatz unterhalb des Borker Berges zwischen den beiden Laken wurde geschlossen. Ende 1965 wurde die Stra\u00dfenbeleuchtung freigeschaltet und 1966 wurde die Kreisstra\u00dfe von Hemsen \u00fcber Borken nach Meppen dem Verkehr \u00fcbergeben. Der bisherige Bahn\u00fcbergang von Borken auf die Bundesstra\u00dfe B70 wurde geschlossen und auch das Bahnw\u00e4rterhaus wurde abgerissen. Nur wenige Jahre sp\u00e4ter wurde entlang der Stra\u00dfe ein Radweg angelegt, zur Sicherheit insbesondere der Schulkinder.<\/p>\n<p>Im Juli 1967 wurde der Bebauungsplan &#8222;An der Umgehungsstra\u00dfe&#8220; angenommen und im M\u00e4rz 1968 wurde Borken an die zentrale Wasserversorgung angeschlossen. Im August 1968 wurde f\u00fcr das Bebauungsgebiet &#8222;Am Borker Berg&#8220; der Bungalowstil vorgeschrieben. Das Gemeindekreuz mit den Initialen der Borkener Bauern, das bislang im Hemsener Esch gestanden hatte, wurde renoviert und, mit einem neuen Corpus versehen, an seinem gegenw\u00e4rtigen Platz neben dem Glockenturm aufgestellt.<\/p>\n<p>1973 beschloss der Gemeinderat den Anschluss des Dorfes an das Gasleitungsnetz. Im gleichen Jahr legte der Gemeinderat die heute noch g\u00fcltigen Stra\u00dfennamen fest. Im Januar 1974 stimmte der Gemeinderat dem Gebiets\u00e4nderungsvertrag mit der StadtMeppen zu. Borken gab die kommunale Selbstverwaltung auf und wurde ein Ortsteil von Meppen. Im Jahr 1977 f\u00fchrte eine Gruppe junger Borkener eine Spendensammlung durch, so dass der jetzige Glockenturm gebaut und die Glocke wieder in Betrieb genommen werden konnte. 1981 erfolgte f\u00fcr Borken der Anschluss an die \u00f6ffentliche Kanalisation. Die Meppener Nordumgehung wurde 1991 f\u00fcr die Aufnahme des Schwerlastverkehrs von und nach Holland und zur Entlastung des &#8222;Schullendamms&#8220; in Meppen fertig gestellt und dem Verkehr \u00fcbergeben. Zum Bau dieses Abschnitts der B402 mussten Borkener Bauern Land abtreten.<\/p>\n<p>Interessant ist \u00fcbrigens die Entwicklung der Baulandpreise in den beschriebenen Zeitr\u00e4umen: Sie stiegen von 2,50 DM im Jahr 1961 auf 10,00 DM pro Quadratmeter. Einheimische Borkener zahlten 50 Pfennig weniger. In den 1990er Jahren kosteten die Pl\u00e4tze in der &#8222;B\u00fcrgermeister-Bruns-Stra\u00dfe&#8220; 60,- DM, zehn Jahre sp\u00e4ter kosteten sie in der &#8222;B\u00fcrgermeister-Koopmann-Stra\u00dfe&#8220; bereits 60,- EURO pro Quadratmeter.<\/p>\n<p><strong>Das heutige Borken<\/strong><\/p>\n<p>In den letzten Jahrzehnten hat Borken sich gewandelt, von einer Bauernschaft zu einem modernen Wohnort. Drei Hofgeb\u00e4ude existieren schon nicht mehr, keiner der ans\u00e4ssigen Bauern geht mehr der Landwirtschaft nach. Die Hofbesitzer haben teils moderne Wohnh\u00e4user errichtet. Die ehemaligen Bauern genie\u00dfen ihren Ruhestand oder \u00fcben andere T\u00e4tigkeiten aus. Stallungen und Scheunen haben ihre fr\u00fchere Funktion verloren. Sechs gewerbliche Betriebe sind im Dorf ans\u00e4ssig, die teils auch moderne Arbeitspl\u00e4tze<br \/>\nbieten:<\/p>\n<ul>\n<li>Die Firma Paul Vo\u00df betreibt seit 1961 einen Heizungs- und Sanit\u00e4rbetrieb mit einer Zweigstelle in Twist.<\/li>\n<li>Christian Schreiber hat sich mit seinem Vermessungsb\u00fcro 1990 in Borken niedergelassen. Mit seinem Team f\u00fchrt er Grundst\u00fccks- und Geb\u00e4udevermessungen durch und erstellt amtliche Lagepl\u00e4ne und Planungsunterlagen f\u00fcr gr\u00f6\u00dfere Bauvorhaben.<\/li>\n<li>Im Jahr 2001 bezog der Kinder- und Jugendhilfeverbund Backhaus aus Bokeloh das Bauernanwesen Dierkes-B\u00f6lscher und betreut hier mit mehreren Fachkr\u00e4ften eine intensivp\u00e4dagogische Wohngruppe.<\/li>\n<li>Dieter Brink betreibt seit 1991 ein Waffengesch\u00e4ft in der Osterstra\u00dfe.<\/li>\n<li>Hubert M\u00fcller unterh\u00e4lt ebenfalls in der Osterstra\u00dfe seit 1991 ein Angelfachgesch\u00e4ft.<\/li>\n<li>In den fr\u00fcheren Betriebsr\u00e4umen der Firma Paul Vo\u00df betreibt Michael R\u00f6mer mit seinem Team eine Kfz-Werkstatt zum Einbau und zur Reparatur von Gasantrieben.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Einen wichtigen Teil im d\u00f6rflichen Leben nimmt das Vereinsleben ein:<\/p>\n<ul>\n<li>Die Jagdgenossenschaft Borken wurde nach dem Zweiten Weltkrieg gegr\u00fcndet. Au\u00dferdem haben die Bauern noch die Eigenjagd der Markengemeinde. Die J\u00e4ger haben sich neben der Jagd den Naturschutz und die Hege und Pflege der Tiere auf ihre Fahnen geschrieben.<\/li>\n<li>Im Jahr 1971 wurde der Angelsportverein Hemsen\/Borken gegr\u00fcndet. Neben dem Angelsport sorgt sich der Verein auch um den Natur- und Artenschutz, insbesondere im Bereich der Gew\u00e4sser: <a title=\"Angelsportverein Hemsen\/Borken\" href=\"http:\/\/www.asv-hemsen-borken.de\/\" target=\"_blank\">www.asv-hemsen-borken.de<\/a><\/li>\n<li>Die Reservistenkameradschaft Borken wurde 1968 von jungen ehemaligen Bundeswehrsoldaten aus der Taufe gehoben. Die Arbeit der Mitglieder hat sich mit der Zeit l\u00e4ngst auf soziale Aufgaben und die Versch\u00f6nerung des Dorfbildes verlagert: <a title=\"Reservistenkameradschaft Borken\" href=\"http:\/\/www.rk-borken.de\/\" target=\"_blank\">www.rk-borken.de<\/a><\/li>\n<li>Der j\u00fcngste und mitgliederst\u00e4rkste Verein ist der 2006 gegr\u00fcndete Borkener Heimatverein. Er hat im Ortskern ein ansehnliches Heimathaus mit kleinen Funktionsgeb\u00e4uden geschaffen. Das Haus wird stark frequentiert von den \u00f6rtlichen Vereinen und Gruppen und f\u00fcr gesellige Veranstaltungen. Das Heimathaus ist so nicht nur aus geografischer Sicht zum Dorfmittelpunkt geworden. Der Heimatverein pflegt den d\u00f6rflichen Zusammenhalt und f\u00f6rdert die Integration aller Neub\u00fcrger in das d\u00f6rfliche Leben. Weitere Aufgaben sind die Pflege des Dorfes, seiner Geschichte und Traditionen und der plattdeutschen Sprache: <a title=\"Heimatverein Borken e. V.\" href=\"http:\/\/www.heimatverein-borken.de\/\" target=\"_blank\">www.heimatverein-borken.de<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><a href=\"http:\/\/schuetzenverein-hemsen.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/Kompanie4-Borken_Heimathaus_500px.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-223\" alt=\"Kompanie4-Borken_Heimathaus_500px\" src=\"http:\/\/schuetzenverein-hemsen.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/Kompanie4-Borken_Heimathaus_500px.jpg\" width=\"500\" height=\"224\" srcset=\"http:\/\/schuetzenverein-hemsen.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/Kompanie4-Borken_Heimathaus_500px.jpg 500w, http:\/\/schuetzenverein-hemsen.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/Kompanie4-Borken_Heimathaus_500px-300x134.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><\/p>\n<p>In den letzten Jahrzehnten hat sich der Ort Borken in der Struktur der Bev\u00f6lkerung und im Erscheinungsbild des Dorfes erheblich ver\u00e4ndert. Dieser Wandel zeigt sich in den neuen Baugebieten und in den Berufen der Bewohner. Viele Mitb\u00fcrger gehen modernen Berufen im Dienstleistungsbereich oder den sogenannten Kragenberufen mit einer geregelten Arbeitszeit nach. Aufgrund der N\u00e4he zur Stadt Meppen hat sich Borken zu einem beliebten Wohnort entwickelt, mit dem Papenbusch und der Ems als Naherholungsgebiet in der N\u00e4he. Im Jahr 2011 feierte der Ort sein 1.150-j\u00e4hriges Bestehen mit einem gro\u00dfen Volksfest. Zur Geschichte des Dorfes ist zu diesem Anlass auch eine sehr umfangreiche und interessante Chronik in Buchform erschienen.<\/p>\n<p>Die Zukunft des Ortes sieht sehr positiv aus. Borken hat derzeit 572 Einwohner und w\u00e4chst weiter. Der einzige Wermutstropfen d\u00fcrfte der kaum aufzuhaltende R\u00fcckgang der plattdeutschen Sprache sein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die 4. Kompanie des Sch\u00fctzenvereins Hemsen e. V. umfasst das Dorf Borken. Borken: Fr\u00fche Geschichte (Text: Berthold Kr\u00fc\u00dfel im Jahr 2012) Borken z\u00e4hlt zusammen mit Fullen, Versen, Hesepe, D\u00f6rgen und Geeste zu den \u00e4ltesten D\u00f6rfern im Raum Meppen. 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