{"id":58,"date":"2013-10-10T08:19:57","date_gmt":"2013-10-10T08:19:57","guid":{"rendered":"http:\/\/schuetzenverein-hemsen.de\/wordpress\/?page_id=58"},"modified":"2013-10-14T20:02:52","modified_gmt":"2013-10-14T18:02:52","slug":"kompanie-1","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/schuetzenverein-hemsen.de\/?page_id=58","title":{"rendered":"Kompanie 1 &#8211; Hemsen-Dorf"},"content":{"rendered":"<p>Die 1. Kompanie des Sch\u00fctzenvereins Hemsen e. V. umfasst die Bereiche des Hemsener Ortskerns, das Neubaugebiet Lambertusweg\/M\u00fchle und die Wohnsiedlung &#8222;Lehmkuhle&#8220;.<\/p>\n<p><strong>Hemsen<\/strong><br \/>\n(Text: Annelene Ewers im Jahr 2012)<\/p>\n<p>Die Gemeinde Hemsen kann auf eine lange Geschichte zur\u00fcckblicken. Schon im Jahre 1000 wurde der Ort, damals noch unter dem Namen &#8222;Hemesan&#8220;, erstmals urkundlich erw\u00e4hnt. Eine Ausgrabung am &#8222;Gosekamp&#8220; deutet auf eine weitaus \u00e4ltere Geschichte hin. 1960 stie\u00df man hier auf die \u00dcberreste einer Siedlung aus der V\u00f6lkerwanderungszeit. Die Funde stammen vermutlich aus dem 4. und 5. Jahrhundert. Im Drei\u00dfigj\u00e4hrigen Krieg (1618 &#8211; 1648) wurde Hemsen von den Schweden zerst\u00f6rt und es ist \u00fcberliefert, dass auf den H\u00f6fen Leffers und Fresken das Leben und Wirtschaften unter sehr harten Bedingungen wieder aufgenommen wurde. Einen tiefen Einschnitt bedeutete f\u00fcr Hemsen die Ansiedlung des Kruppschen Schie\u00dfplatzes im Jahr 1877. Zwar fanden viele Bewohner einen Arbeitsplatz, die Hemsener Bauern mussten jedoch einen erheblichen Teil ihrer Fl\u00e4chen, unter Androhung einer Enteignung, abgeben.<\/p>\n<p>Das l\u00e4ndliche Leben war seit jeher sehr religi\u00f6s gepr\u00e4gt. Lange Zeit mussten die Gl\u00e4ubigen der D\u00f6rfer Hemsen, Borken, H\u00fcntel und Holthausen aber weite Wege zur\u00fccklegen, um die n\u00e4chste Kirche zu erreichen. Alle vier Orte geh\u00f6rten zur Meppener Propsteigemeinde St. Vitus. Zusammen mit den umliegenden D\u00f6rfern wurde am 29. M\u00e4rz 1921 der Beschluss gefasst, ein eigenes Gotteshaus zu errichten. Schon am 19. April 1923 konnte Bischof Wilhelm Berning die Kirche der &#8222;Unbefleckten Empf\u00e4ngnis Mariens&#8220; weihen. Seitdem bilden Hemsen, Borken, H\u00fcntel und Holthausen eine Kapellengemeinde, die 1976 zur selbstst\u00e4ndigen Pfarrei erhoben wurde.<\/p>\n<p>Ein neuer Kirchturm ersetzte 1936 den kleinen Dachreiter. &#8222;Gebe Gott, dass dieser wuchtige Turm als w\u00fcrdiges Wahrzeichen der Glaubenskraft und Glaubenstreue der Gemeinde durch Jahrhunderte das Gepr\u00e4ge gebe!&#8220;, hei\u00dft es in der Gr\u00fcndungsurkunde. Von den drei Glocken mussten 1942 die beiden gr\u00f6\u00dften f\u00fcr milit\u00e4rische Zwecke im ZweitenWeltkrieg abgegeben werden, ein Ersatz erfolgte 1961. 1940 wurden der Friedhof, 1951 das Pastorat, 1965 das Jugendheim, 1971 die Friedhofskapelle und 1974 der Kindergarten eingeweiht. Heute zeugen unter anderem der Kirchenchor, die Frauengemeinschaft, die Seniorengemeinschaft, Kinder- und Jugendgruppen, der &#8222;Eine-Welt-Laden&#8220; und die Jugendschola von einer lebendigen Kirchengemeinde.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/schuetzenverein-hemsen.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/Kompanie1-HemsenDorf_Kirchturm_500px.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-291\" alt=\"Kompanie1-HemsenDorf_Kirchturm_500px\" src=\"http:\/\/schuetzenverein-hemsen.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/Kompanie1-HemsenDorf_Kirchturm_500px.jpg\" width=\"500\" height=\"631\" srcset=\"http:\/\/schuetzenverein-hemsen.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/Kompanie1-HemsenDorf_Kirchturm_500px.jpg 500w, http:\/\/schuetzenverein-hemsen.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/Kompanie1-HemsenDorf_Kirchturm_500px-237x300.jpg 237w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a>Das erste Schulgeb\u00e4ude, in dem anfangs f\u00fcr 88 Kinder aus den Nordgemeinden regelm\u00e4\u00dfiger Unterricht stattfand, wurde 1895 errichtet. Schon im Jahre 1929 wurde der Grundstein f\u00fcr das heutige Schulgeb\u00e4ude gelegt, welches zun\u00e4chst zwei Schulklassen Platz bot. In der Folgezeit wurde es mehrmals erweitert. Von 1914 bis 1951 war der Lehrer Bernhard Uphus als Schulleiter entscheidend f\u00fcr die gute Entwicklung verantwortlich. Er ist nicht nur als Lehrer in Hemsen, sondern auch weit \u00fcber die Grenzen des Emslandes hinaus als Heimatschriftsteller bekannt. Neben dem neuen Schulbau organisierte er au\u00dferdem den Bau der Kirche und des Kriegerdenkmals von 1924.<\/p>\n<p>Hemsen ist in der Gegenwart ein Dorf mit Tradition und Zukunft. Der Ort ist gepr\u00e4gt durch die Landwirtschaft und die modernen Wohngebiete. Der Ortskern liegt an der Hemsener Stra\u00dfe. Neben den \u00f6ffentlichen Einrichtungen bestimmen Hofstellen mit gro\u00dfen Laubb\u00e4umen und schmucken Ziegelfassaden das Ortsbild. Die ehemals selbstst\u00e4ndige Gemeinde ist mit 783 Einwohnern der gr\u00f6\u00dfte Ortsteil im Norden der Stadt Meppen. Die Entfernung zum Meppener Stadtkern betr\u00e4gt rund sechs Kilometer.<\/p>\n<p>Aufgrund der zentralen Lage innerhalb der Nordgemeinden befinden sich in Hemsen nahezu alle gemeinsamen Infrastruktureinrichtungen f\u00fcr die dazugeh\u00f6rigen Orte Borken, H\u00fcntel und Holthausen. Hier sind wichtige Einrichtungen wie Kindergarten, Schule, Kirche und Sportplatz vorhanden. Die Bev\u00f6lkerungszahl ist in den vergangenen Jahrzehnten kontinuierlich gestiegen. 1933 z\u00e4hlte das Dorf 292 Einwohner, heute sind es 783. Au\u00dferhalb des Dorfkerns befinden sich Wohnsiedlungen am &#8222;Lehmkamp&#8220;, an der &#8222;Heidlandstra\u00dfe&#8220;, &#8222;In den Vogesen&#8220; sowie \u00f6stlich der Bundesstra\u00dfe B70. Hier haben viele Familien ein neues Zuhause gefunden.<\/p>\n<p>Zur 1000-Jahr-Feier im Jahre 2001 entstand ein schmucker Dorfplatz vor der Kirche. Die von dem K\u00fcnstlerehepaar Renate und Leo Janischowsky geschaffene Skulptur &#8222;Der Verteller&#8220; aus Edelbronze zeigt einen \u00e4lteren Mann, traditionell gekleidet mit einer Schifferm\u00fctze und Holzschuhen, der einem kleinen M\u00e4dchen etwas erz\u00e4hlt, das aufmerksam lauschend vor seinen F\u00fc\u00dfen sitzt.<\/p>\n<p>Das Vereinsleben bl\u00fchte in Hemsen Mitte des 20. Jahrhunderts auf, als 1945 zun\u00e4chst der Sportverein gegr\u00fcndet wurde, der damals mit einer der besten Fu\u00dfballmannschaften der Region Schlagzeilen machte. Heute z\u00e4hlen Tischtennis und Tennis ebenfalls zu den sportlichen Angeboten des SV Hemsen. 1949 folgte die Neugr\u00fcndung des Sch\u00fctzenvereins, der 1979 durch die Hemsener Sch\u00fctzenmusikanten verst\u00e4rkt wurde. Zusammen mit Borken gr\u00fcndeten die Hemsener 1971 den Angelsportverein Hemsen-Borken e.V.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die 1. Kompanie des Sch\u00fctzenvereins Hemsen e. V. umfasst die Bereiche des Hemsener Ortskerns, das Neubaugebiet Lambertusweg\/M\u00fchle und die Wohnsiedlung &#8222;Lehmkuhle&#8220;. Hemsen (Text: Annelene Ewers im Jahr 2012) Die Gemeinde Hemsen kann auf eine lange Geschichte zur\u00fcckblicken. 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